Rückblick Clubcamp 2022

Doppelt hält besser

Das CLUBCAMP 2022 geht neue Wege – und schafft prägende Erlebnisse.

400 Jugendliche mit ihren Gruppenmitarbeitenden, ein rund 90-köpfiges Kernteam, Programm parallel in zwei Zelten und ein tagesfüllender Stationenlauf: das ist das CLUBCAMP 2022 in Zahlen. Hinter den Zahlen stecken zahlreiche Begegnungen und prägende Erlebnisse. Landesjugendreferent Christoph Schneider hatte selbst 20-Jähriger auf dem CLUBCAMP eine Begegnung, die sein Leben geprägt hat. Zwanzig Jahre später ist er Teil des Leitungsteams, das die Freizeit auf der Dobelmühle bei Aulendorf verantwortet.

Ein geglücktes Experiment?

Im vergangenen Jahr ist die Umstellung von einem zwei- zu einem jährlichen Rhythmus erfolgt – pandemiebedingt mit einem „Kohortencamp“ mit 300 Personen. „Wir entwickeln neue Strukturen für ein jährliches CLUBCAMP, dazu gehörte dieses Jahr beispielsweise ein neues Anmeldeverfahren und das Zwei-Bühnen-Konzept“, erklärt Christoph Schneider. Anfang März wurde das verfügbare Platzkontigent zur Reservierung freigeschalten – und war zwei Tage später ausgebucht. „Von der Resonanz waren wir überwältigt“, sagt Schneider, der bedauert, dass dieses Jahr nicht alle Interessenten teilnehmen konnten. Aber: „Wir träumen von einem CLUBCAMP mit 1.000 Personen und haben dieses Jahr verschiedene Versuche gewagt, um zu testen, wie ein solches Camp aussehen könnte.“ Zum Beispiel mit zwei Großzelten, die parallel mit Programm bespielt werden und einer vergrößerten Teamstruktur. „Welche Experimente geglückt sind und wo wir nochmal ranmüssen, werden wir nun intensiv auswerten“, sagt Schneider. Der alte Spruch „Nach dem CLUBCAMP ist vor dem CLUBCAMP“ – er gilt auch in diesem Fall.

Freunde fürs Leben

Inhaltlich stand „Freundschaft“ im Fokus des CLUBCAMPs. Es ging um die Beziehung zu Jesus – und tragfähige Beziehungen im Alltag. DJ FAITH, die SMS- und die TenSing-Band sorgten für Stimmung in den beiden Zelten. Beim Stationenlauf am Samstag sorgten – neben den inhaltlichen Stationen – vor allem die erlebnispädagogischen Angebote der Dobelmühle wie Giant Swing, Flying Fox und Mutsprung für prägende Erlebnisse. Der immer wieder einsetzende Nieselregen tat der Stimmung keinen Abbruch und war für einige Mutige auch kein Hinderungsgrund für einen Sprung in den Badesee. Die Mega-Aktion zum Song „Solange du dich bewegst“ von Wilhelmine mit knapp 500 Stimmen sorgte für Gänsehaut zum Abschluss.

Blick nach vorn
Das Kernteam richtet jetzt den Blick auf 2023: Vom 22. bis 24. September 2023 findet das nächste CLUBCAMP statt – das zweite Wochenende nach den Sommerferien. Die Reservierung von Plätzen ist wieder Anfang März möglich. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte über die Planungen kann sich bei Christoph Schneider melden (christoph.schneider@ejwue.de) oder dem CLUBCAMP auf Instagram folgen (@clubcamp_ejw).

Links

Bilderrückblick und Videos unter www.ejw-clubcamp.de

Video-Direktlinks

Rückblick Freitag: https://youtu.be/bNuUREmV3z8

Rückblick Samstag: https://youtu.be/-Bq9ED3ptt8

„Deine CLUBCAMP-Highlights“: https://youtu.be/bdGeHJCAUf0

Musikvideo Mega-Aktion: https://youtu.be/9WUTzCUhsxE

 

Lehrertag auf der Dobelmühle

Seminar Atmosphäre im Speisesaal Giant Swing

Am Montag den, 23. Mai 2022 fand auf der Dobelmühle erstmals seit 2019 wieder der Fortbildungstag für Lehrer statt. Zu dem in ganz Baden-Württemberg ausgeschriebenen Tag reisten bei bestem Wetter knapp 30 motivierte Lehrer*innen an. Neben den theoretischen Grundlagen ist bei den Workshops EP im Klassenzimmer, Simple Things, Waldpädagogik, Kletterelementen, Hochseilgarten, Teamtraining, Bogenschießen oder Floßbau für jeden etwas Passendes dabei. Insgesamt konnten die Teilnehmenden dabei aus 3 der 8 Workshops wählen und so Erfahrungen in der Erlebnispädagogik sammeln und auch selbst erleben.

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Trainertag – das Trainerteam ist bereit

Trainer trainieren im Hochseilgarten

Am ersten März Wochenende war Trainertag. Bei strahlendem Sonnenschein habe sich die Hochseilgarten Trainer mit unterschiedlichen Rettungsübungen auf die kommenden Gruppen/ kommende Session vorbereitet. Am Abend klang der Tag mit gemeinschaftlichen Pizza backen aus.

Wir Trainer sind bereit und freuen uns auf euch!

Rebekka Pfenning

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Endlich wieder CLUBCAMP!

Clubcamp 2021, Zirkuszelt

Rund 250 Teilnehmende erlebten Gemeinschaft auf der Dobelmühle

„Endlich wieder CLUBCAMP!“ – dieser Ausspruch war öfter zu hören im etwa 50-köpfigen CLUBCAMP-Kernteam. Den Mitarbeitenden war anzusehen, wie sehr sie sich über das Stimmengewirr auf dem weitläufigen Gelände der Dobelmühle freuten. Endlich wieder CLUBCAMP – wenn auch mit ein paar Neuerungen: Die Gruppen waren eingeteilt in Kohorten von je rund 30 Personen mit jeweils eigenen kleinen Zeltplätzen, im großen Zirkuszelt hatte jede Kohorte ihren Bereich – und es gab sogar feste Duschzeiten. Alles um eine Durchmischung der Gruppen und damit eine potenzielle Weiterverbreitung des Corona-Virus zu verhindern. „Wir sind dankbar und glücklich, dass alle bei unserem Hygienekonzept ganz selbstverständlich mitgewirkt haben und trotz Abständen und Kohorten das Gemeinschaftsgefühl spürbar war“, sagt Christoph Schneider, Landesjugendreferent im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg (EJW). Nachdem im Sommer die Rahmenbedingungen klar waren, hat das Kernteam mit voller Kraft ein Programm auf die Beine gestellt, das den aktuellen Bedingungen gerecht wird und trotzdem für Jugendliche nach der nicht immer leichter Pandemiezeit eine Abwechslung mit Tiefgang bot.

Beziehungsorientiertes Programm

Den Auftakt machte eine kurzweilige Spielshow, gefolgt von einem energiegeladenen DJ-Set von DJ FAITH. Nach anfänglichem Zögern löste sich die Stimmung bei den Jugendlichen und sie genossen sichtlich, das gemeinsame Feiern. Beziehungszeit in den Gruppen – das könnte die Überschrift des Samstags sein. Los ging es mit „Bibel live“ im Zirkuszelt. Landesjugendreferent Maxi Mohnfeld stellte die Geschichte von Bartimäus in den Fokus der Verkündigung auf dem CLUBCAMP. Den restlichen Tag verbrachten die Gruppen an sieben Stationen, darunter die zahlreichen erlebnispädagogischen Möglichkeiten der Dobelmühle wie Giant Swing, Flying Fox, Mutsprung oder „The wall“. Lucas Zehnle, Mitarbeiter im EJW-Freizeitreferat, brachte den Jugendlichen in einem Rollstuhlparcour authentisch und mit großer Offenheit das Thema Inklusion näher. Die „Fun Dudes“, christliche Influencer, sorgten mit einer Wasserrutsche dafür, dass viele Jugendliche buchstäblich den Sprung ins kalte Wasser wagten. „Viele Gruppenmitarbeitende haben mir danach erzählt, dass sie den Tag gemeinsam mit ihren Jugendlichen als sehr wertvoll erlebt haben“, berichtet Schneider. Den Abend ließen die Gruppen am Lagerfeuer in ihren Kohorten ausklingen. Zum Abschluss standen die Fun Dudes und Lucas Zehnle Maxi Mohnfeld Rede und Antwort. Warum sie Christ sind und welche Rolle der Glaube in ihrem Leben spielt waren nur zwei der Fragen, die sie im Talk beantworteten.

Große Resonanz

„Wir mussten leider sogar Gruppen dieses Jahr absagen“, bedauert Schneider und hofft, nächstes Jahr aus den Vollen schöpfen zu können. „Wir träumen von einem CLUBCAMP mit 500 bis 600 Teilnehmenden aus ganz Württemberg, die auf der Dobelmühle einen genialen Start nach den Sommerferien erleben“, so Schneider. Das CLUBCAMP findet von diesem Jahr an immer jährlich am zweiten Wochenende nach den Sommerferien statt. Nächstes Jahr ist der Termin vom 23.-25.09.20222, die Anmeldung wir zu Jahresanfang freigeschalten. Wer regelmäßig informiert werden möchte, kann sich an Christoph Schneider wenden.

Mehr Bilder und ein Rückblickvideo gibt es unter www.ejw-clubcamp.de.


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Trainertag

Retten an der Seilbahn

Am 2. Oktober fand auch in diesem Jahr der Hochseilgarten-Trainertag auf der Mühle statt. 10 motivierte Trainerinnen und Trainer folgten dieser Einladung und wurden mit herrlichstem Sonnenschein belohnt. Nach einem Brezelfrühstück starteten wir mit einem Impuls von Jörg in den Tag. Besonderer Fokus lag in diesem Jahr auf der Rettung einer Person von der Seilbahn. Da coronabedingt nur sehr wenige Trainings im vergangenen Jahr stattfinden konnten, tat uns allen die Vertiefung des Stoffs zu diesem Thema gut. Ein besonderes Augenmerk liegt bei der Seilbahnrettung darauf möglichst kontrolliert zum Opfer zu gelangen, welches sich an einem beliebigen Punkt entlang der Seilbahn befindet. Deshalb gab es für jeden Trainer und jede Trainerin die Möglichkeit sich einmal entlang der Seilbahn abzulassen und anschließend an der Seilbahn entlang zu hangeln. Dabei stellten wir schnell fest, dass das ziemlich anstrengend sein kann. Besonders Fleißige erreichten sogar den Anschlag am anderen Ende des Drahtseils. Zusätzlich wurde natürlich der Ablauf der Rettung selbst geübt. Nach einer gesprächigen Runde beim Mittagessen startete der Nachmittag mit „Finde-den-Fehler“-Übung, bei der es darum geht alle Fehler in einem vorab aufgebauten Szenario zu erkennen. Im weiteren Verlauf des Nachmittags wurde der Aufbau und die Durchführung des Mutsprungs und des Giant Swings wiederholt und vertieft. Abschließend ließen wir den Nachmittag mit einer Feedbackrunde bei Kaffee und leckerem Kuchen ausklingen.

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