Winter Bautage im Januar 5/5 Sterne

kalt, anstrengend, bestens versorgt – Jederzeit wieder!

Rund 70 Hände haben in der ersten Januarwoche vieles auf der Mühle neu gemacht. In nur 81 Stunden und bei bis zu minus 10 Grad wurden von vielen Multitalenten die verschiedensten Baustellen angepackt. Das vermutlich größte, staubigste und (sch)witzigste Projekt war der Umbau des Kickerraums. Hier wurden in kürzester Zeit mit mühsamer Handarbeit und ausgedienten Schubkarren 20 Kubikmeter Schutt herausgeholt, um ihn dann wieder mit 8 Kubikmetern Schaumglasschotter zu füllen. Doch die Arbeit war nicht ganz umsonst, da die alte Betonstufe – die für Menschen über 1,70 eine große Gefahr darstellte – nun entfernt wurde. Jetzt steht der weiteren Renovierung des Kickerraums nichts mehr im Wege.

Nur ein paar Meter weiter hat die Umgestaltung des Backhäusles stattgefunden. Hierzu haben sich die FSJ´ler Gedanken gemacht, fleißig daran gearbeitet und wir können auf das Endergebnis sehr gespannt sein!

Die Feldbetten haben auf dem Saniboden mit neuen Lagerungsboxen ein Upgrade erhalten und ein besonders motiviertes Multitalent hat sich 4 Stunden ins Auto gesetzt, um für den Balkon des Mitarbeiterhauses eine neue Stahltreppe abzuholen. Um das möglich zu machen, wurde sogar die Firma im Schwarzwald kurz aus der Winterruhe geweckt. In der Zwischenzeit wurde die alte Treppe abgebaut.

Außerdem wurden auf dem Gelände unzählige Hängerladungen an Grünschnitt entfernt, vom Hobbystall wurde ein Durchbruch zur Fischerstube geschaffen und dahinter wurde mit Bagger und Gehörschutz die Regenwasser Drainage installiert.

Auch im Haus war es nicht still, denn hier wurde viel mit Musik gearbeitet. Im Gewölbekeller wurde die Technik einmal vollständig ausgetauscht, sodass den zukünftigen Partys nichts mehr im Wege steht. Währenddessen wurden im Mühlenturm so einige Wände und Decken neu gestrichen und eine Pause gab es erst, als auch die letzte Rolle Krepp von der Mühle ausgegangen ist. Nachdem das “drei Stunden im Baumarkt” Team wieder auf die Mühle gefunden hat, konnten die Arbeiten an den verschiedenen Baustellen fortgesetzt werden.

Völlig ausgehungert wurden wir im fast zwei Stunden Takt durch Glockengeläut zu Tisch gerufen und wir wurden keinesfalls enttäuscht: denn mit Kartoffelgratin, Hackbällchen, überbackenem Schnitzel, schwäbischem Tiramisu und leckerem Kuchen hat uns das Küchenteam mehr als bestens versorgt.

Vielen Dank an dieser Stelle. Wir würden gerne einen Stern mehr vergeben, wenn das möglich wäre.

Als besonderes Highlight gab es frische Schokobrötchen aus dem neuen E-Backofen.

Der Spaß und die gute Gemeinschaft sind auch am Abend nicht zu kurz gekommen, so haben wir die Tradition des Sternenwürfelns fortgeführt, als große Gruppe ein Riesendomino gebaut und die neue Jahreslosung kennengelernt. Und wer dann nach 21:30 Uhr immer noch nicht müde genug war, konnte auf dem zugefrorenen Badesee Spiele spielen, beim Eisbaden im Bach den Eisschollen ausweichen oder bei einer Runde Hitster sein Musikwissen unter Beweis stellen.

Unser Fazit von 4 Tagen Bautagen: Muskelkater, vollgegessen und rundum erfüllt!

Wir kommen wieder und hoffen, dass immer wieder neue Multitalente zu uns finden, um die Mühle noch weiter voran zu bringen.

Bericht von Judith und Paulina